Games: Pixelkarten

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Wo wir es doch gerade von Pixel­kunst hat­ten: Dies hier ist eine Karte von Ber­lin im Stile von 8 Bit Spie­len aus den 80er Jah­ren, wirk­lich nett gemacht von Brett Cam­per. Andere Städte wie Ams­ter­dam, Lon­don, New York oder Paris sind auch im Ange­bot bei 8-Bit City

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Besser arbeiten: Verstehen, was ich da mache

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Ich hatte es mir vor eini­ger Zeit, basie­rend auf den Wor­ten eines Men­schen mit Vor­bild­funk­tion (der gewisse Züge von einem berühm­tem Fern­seh­arzt hat), zu eigen gemacht, Leute, die einer ande­ren Mei­nung sind, mit dem Satz “Die wis­sen doch gar nicht, was sie da eigent­lich machen.” pau­schal und gele­gent­lich auch unqua­li­fi­ziert abzu­ur­tei­len.
Das macht zum einen Spaß, denn es bringt ein trü­ge­ri­sches Über­le­gen­heits­ge­fühl mit sich, und zwei­tens eröff­nete es mir im Laufe der Zeit vor allem eine tat­säch­lich sehr nütz­li­che Erkennt­nis: Ich weiß selbst häu­fig nicht wirk­lich, was ich da eigent­lich mache.
Ich bin zuver­sicht­lich, dass das vie­len so geht, die pro­mo­vie­ren (und nicht nur denen) — nicht zuletzt die PHD-Comics über­zeu­gen mich immer wie­der davon. Aber trotz­dem hat mir diese etwas flap­sige Redens­art gehol­fen, einer inne­ren Lücke auf die Spur zu kom­men. Seit­her lese ich viel Grund­la­gen­li­te­ra­tur: Sachen die ich in Ein­füh­rungs­ver­an­stal­tun­gen zum Erlan­gen von Schei­nen aus­wen­dig ler­nen musste und längst ver­ges­sen hatte, his­to­ri­sche Lite­ra­tur, die mir hilft, mich in mei­nem eige­nen wis­sen­schaft­li­chen Dis­kurs bes­ser zurecht­zu­fin­den, etwa ein wun­der­vol­les Buch von Jörn Albrecht zu Euro­päi­schen Struk­tu­ra­lis­mus, Ein­füh­run­gen in eigene und kon­kur­rie­rende Theo­rien etc.
Das Ergeb­nis ist inter­es­sant. Ich bin zwar nicht von heute auf mor­gen weise gewor­den und weiß tat­säch­lich immer, was ich tue. Aber mir die­sen neuen Rund­um­blick mit geschul­te­ren Augen zu ver­schaf­fen, teil­weise sehr ober­fläch­lich, teil­weise sehr im Detail, der hat mir unwahr­schein­lich stark bei mei­ner Arbeit gehol­fen — obwohl das meiste mit mei­nem eigent­li­chen Thema und den Fra­gen, vor denen ich “sonst so” stehe, nicht das geringste zu tun hat. Aber, ich denke das Bild passt, ich bin auf eine ganz andere Ebene des Zugangs getaucht.

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Games: Pixelkunst

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Eine Kol­le­gin hatte mir neu­lich einen Link zu die­sen fas­zi­nie­ren­den Ani­ma­tio­nen geschickt. Wirk­lich wun­der­schön, wie hier Was­ser­fälle, Fackel­schein und Nebel­schwa­den gepi­xelt wur­den. Bei Pixel-Art kommt Kunst ja immer noch von Kön­nen (übri­gens ist “* kommt immer noch von *” eine ganz inter­es­sante Such­an­frage).

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Am Rande: Potentielle Arbeitgeber

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Wenn ich mal nicht mehr wei­ter weiß, bewerbe ich mich ein­fach hier.

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Am Rande: Python vs. Google

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Okay, jetzt steht das glei­che schon beim Schock­wel­len­rei­ter und im Spie­gel­fech­ter. Trotz­dem: Es ist ein­fach zu wit­zig und tref­fend, um hier nicht erwähnt zu wer­den… Der Text ist lei­der etwas schwer zu ver­ste­hen, daher gibts den direkt bei YouTube auch zum Mitlesen.

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Science: Scheinlogik

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Andreas Thiels Argu­men­ta­tion über die pho­to­syn­the­ti­schen Fähig­kei­ten von Wel­len­sit­ti­chen sind zwar nicht total neu, aber der Aus­schnitt unten ist und bleibt ers­tens sen­sa­tio­nell wit­zig und zeigt zwei­tens, wie Schein­lo­gik funk­tio­nie­ren kann. Ich will hier jetzt nicht groß auf die Debatte ein­ge­hen, aber die meis­ten Arti­kel von Homöopathie-Befürwortern, die sich über Karl Lau­ter­bachs Vor­stoß erre­gen, sind — wenn über­haupt — dann von die­ser Argu­men­ta­ti­ons­tech­nik gespickt (evtl. mit einem Schuss Pole­mik). Wenn man zu sol­chen Mit­teln grei­fen muss, heißt das doch meis­tens, dass man selbst nur wenig Ver­trauen “in die eigene Medi­zin” hat. Wie gesagt, ich will da nicht wei­ter drauf eingehen.

Zurück zum Video: Außer­dem ent­hält es noch die nicht eta­blierte Redens­art “Wo die Sonne scheint, kann Schat­ten vor­kom­men”, mit der ich gerne Men­schen tröste. In Gedan­ken sage ich mir danach noch “Schat­ten ent­steht durch Pho­to­syn­these” und lächele verstohlen.

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Besser arbeiten: Fortschrittsdiagramme

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Pla­nung ist ja bekannt­lich alles, zumin­dest aber die halbe Miete. Obgleich ich mich vom ers­ten Exposé an aber in Pla­nung mei­ner Dok­tor­ar­beit ver­sucht hatte, wollte es mir ein­fach nicht gelin­gen. Ich wusste lange Zeit nicht genau, was ich diese Woche, heute, jetzt genau tun sollte, um mei­nem Ziel näher zu kom­men. Das war ganz schön frus­trie­rend. Aber ver­mut­lich unver­meid­lich. Wenn man sein Thema erst abzu­ste­cken beginnt, kann man schwer­lich kleine Arbeits­schritte in der fer­nen Zukunft pla­nen — umso bescheu­er­ter, dass poten­zi­elle Sti­pen­di­en­ge­ber aus­führ­li­che Zeit­pläne einfordern.

Vor kur­zem erst hat sich das bei mir gedreht und ich befinde mich plötz­lich in einem Zustand der annä­hern­den Klar­heit. Das lag an ver­schie­de­nen Fak­to­ren, nehme ich an: Zum einen nähert sich lang­sam aber sich der so genannte Exper­ten­sta­tus, den man mit dem Ver­fas­sen einer Dis­ser­ta­tion zu einem Thema ja bewei­sen  soll. Zum ande­ren kommt meine neue Arbeits­tech­nik, die Pomodoro-Technik, hinzu, die mein Leben wirk­lich von Grund auf geän­dert hat (und das von min­des­tens zehn von mir “bekehr­ten” Men­schen aus mei­nem Umfeld auch).

Aber auch das ist noch nicht alles. An drit­ter Stelle kam, dass ich es vor Kur­zem und erst nach vie­len geschei­ter­ten Ver­su­chen geschafft hatte, meine Arbeit und mein Vor­an­kom­men darin zu visua­li­sie­ren. Inspi­riert wurde ich dazu durch Pläne bei uns im Büro, die das Vor­an­kom­men im aktu­el­len Spiele-Projekt bild­lich machen. Mein Ergeb­nis sieht den Plä­nen im Büro am Ende nicht ein­mal ähnlich, aber es ist im End­ef­fekt genau das, was ich jetzt gebraucht habe. Das ganze sieht unge­fähr so aus:

Wie man links oben erken­nen kann, sind die ein­zel­nen Kapi­tel in Boxen unter­ein­an­der auf­ge­führt und mit dem Ziel “Dis­ser­ta­tion” ver­bun­den, die prak­ti­schen Arbeits­schritte im unte­ren Bereich und deren Vor– und –Nach­be­rei­tun­gen sind eben­falls in Boxen unter­ein­an­der und mit den rele­van­ten Kapi­teln ver­netzt. Was ich schon gemacht habe, wurde grün aus­ge­malt, was ich noch nicht machen kann, rot und was ich machen könnte, gelb. Peng. Meine Arbeit ist sicht­bar, und der nächste Schritt gera­dezu zwingend.

Das gibt einem ein unge­heuer gutes Gefühl und damit lässt sich auch län­ger­fris­tig pla­nen: Tage­weise. Wie viele Tage habe ich die­ses Jahr noch, wel­che The­men lie­gen vor mir, was für Mei­len­steine lie­gen auf dem Weg und ab geht die Post.

Beim Erstel­len die­ser Skizze — die ich heute gerade aktua­li­siert, also neu aus­ge­druckt und –gemalt habe — hat mir ein Online-Diagramm-Sortware names Gliffy gehol­fen, die hier­mit jedem ans Herz gelegt sei.

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Am Rande: PhD Comics

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Jorge Cham hat mit den PhD Comics (von “Piled Hig­her and Deeper”) ein Denk­mal für die zahl­lo­sen in ihrer Arbeit unter­ge­gan­gen Dok­to­ran­den auf der gan­zen Welt gesetzt. Es ist manch­mal schon sehr bit­ter, sich selbst so deut­lich in einer Comic-Figur zu erken­nen (und dann auch noch zu wis­sen, dass das jähr­lich mehr als 7 Mil­lio­nen Besu­chern so ähnlich gehen dürfte).

Die Aben­teuer von Ceci­lia, Mike, Tajel und dem namen­lo­sen Dok­to­ran­den stel­len sich regel­mä­ßig die Frage, warum sie sich damals nicht für einen rich­ti­gen Beruf ent­schie­den haben und lei­den unter dele­gie­ren­den Dok­tor­vä­tern, unkla­ren Auf­ga­ben­stel­lun­gen, zu hohen Ansprü­chen, zu nied­ri­gem Ein­kom­men und dem Gefühl, dass das eigent­li­che Leben irgendwo da drau­ßen auf sie war­ten müsste — es aber nicht tut.

Der heu­tige Comic ist mal wie­der eher ein Chart abseits der Hand­lung und beschreibt ein Phä­no­men, das Ceci­lia wäh­rend der rou­ti­ne­mä­ßi­gen Pro­kras­ti­na­tion an ihrer Dok­tor­ar­beit auf­ge­fal­len ist:

Es geht um das TRP (The­sis Repul­sor Field): Das Prin­zip ist so ein­fach wie bit­ter wie wahr: Ab einem gewis­sen Stand in der Arbeit kann sich der Dok­to­rand nicht mehr ent­span­nen — alles, was er sieht und tut scheint ihn auf­zu­for­dern, seine Dok­tor­ar­beit wei­ter­zu­füh­ren, als ginge von die­ser eine unglaub­li­che Anzie­hungs­kraft aus. In der Tat jedoch wan­delt sich diese in einen umge­kehr­ten abwei­sen­den Impuls, der umso stär­ker wird, je mehr man sich der Arbeit nähert. Der Comic bie­tet ein paar typi­sche Arbeits­wei­sen an, die sich unter die­sen phy­si­ka­li­schen Gege­ben­hei­ten anbie­ten; wirk­lich wit­zig, wie pas­send die­ses Bild bis ins Detail ist. Aber eh ich mir hier einen Wolf schreibe, schaut es Euch ein­fach an.

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Linguistik: Korpuslinguistik

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Vor kur­zem habe ich die Ein­füh­rung in die Kor­pus­lin­gu­is­tik von Lothar Lem­nit­zer und Heike Zins­meis­ter gele­sen. Das war mal nötig, meine Arbeit krankte zuneh­mend daran, dass ich ein ziem­lich zusam­men­ge­wor­fe­nes Wis­sen zur prak­ti­schen Kor­pus­ar­beit hatte, ganz zu schwei­gen von der theo­re­ti­schen. Und für die­sen Zweck war das Buch wirk­lich her­vor­ra­gend geeig­net. Das Buch nähert sich der Kor­pus­lin­gu­is­tik von der geschicht­li­chen Seite und steigt dann in die kon­krete Kor­pus­ana­lyse ein. Dabei bie­tet es viele prak­ti­sche Hin­weise für die Arbeit mit eige­nen Kor­pora von der Erstel­lung und Anno­ta­tion bis zur kon­kre­ten Abfrage. Alle The­men wer­den sehr gut und ver­ständ­lich beschrie­ben — natür­lich recht knapp, schließ­lich han­delt es sich um eine Ein­füh­rung. Abge­run­det wird das Buch durch die inno­va­tive Idee, Wis­sen­schaft­ler, die sich aus ver­schie­de­nen Grün­den mit Kor­pora beschäf­ti­gen, in kur­zen Inter­views zu ihren Erfah­run­gen und Rat­schlä­gen zu befra­gen. Alles in allem also eine Ein­füh­rung, wie ich sie mir wünsche.

Lei­der gibt es den­noch einen Wer­muts­trop­fen für das ansons­ten sehr über­zeu­gende Buch: Immer wie­der ver­wei­sen die Auto­ren auf die das Buch beglei­tende Home­page. Das ist schon mal gut. Lei­der jedoch sind einige der Infor­ma­tio­nen die im Buch ver­spro­chen wer­den bis heute nicht auf der Home­page ange­kom­men; um genau zu sein, steht dort immer noch auf der Start­seite, dass die volle Funk­tio­na­li­tät der Seite erst mit Erschei­nen des Buches gewähr­leis­tet wer­den könne. Die ver­spro­che­nen Lösun­gen zu den ein­zel­nen Kapi­teln sind zwar als Down­load vor­han­den, aber es feh­len bei­spiels­weise die unge­kürz­ten Ver­sio­nen der oben erwähn­ten Inter­views und die Anlei­tung zur Arbeit mit COSMAS. Die sind nicht unbe­dingt not­wen­dig, um in den vol­len Genuss des Buches zu kom­men, geben aber durch­aus Abzüge in der B-Note (= hätte ich gerne gelesen).

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Am Rande: Android Market Kreditkarte registrieren

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Das/Mein Samsung Galaxy ist an sich eine ziem­li­che Kata­stro­phe, und zahl­rei­che sei­ner Macken sind alleine ganze Posts wert, nur mag ich dar­auf jetzt lie­ber nicht ein­ge­hen. Aber von Android als Betriebs­sys­tem an sich war und bin ich über­zeugt, bis auf einige Ausnahmen.

Zum Bei­spiel wollte ich mir jetzt end­lich mal was aus dem Android Mar­ket gön­nen, näm­lich eine bes­sere Tas­ta­tur. Die “bei­lie­gende” Stan­dard­tas­ta­tur ist ein ziem­li­cher Krampf. Es ist also beson­ders nerv­tö­tend, wenn man an der vor­ge­se­hen Stelle dann wie­der und wie­der müh­sam seine gan­zen Kon­takt– und Bezahl­in­for­ma­tio­nen ein­ge­ge­ben hat — und jedes­mal ein nicht wei­ter erklär­ter Ser­ver­feh­ler im Anschluss auf­tritt. Des Rät­sels Lösung? Einem Forum sei Dank: Sich am Rech­ner bei Google Check­out anmel­den, dann erkennt das Handy, dass die Karte regis­triert wurde. Das scheint irgend­was zwi­schen regel­mä­ßig und grund­sätz­lich nicht zu funk­tio­nie­ren. Ich kann das nicht ver­ste­hen. Wirk­lich nicht. Ist das nicht irgend­wie sowas wie ein Geschäfts­mo­dell, Apps und so? Seufz.

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